Festival für die digitale Gesellschaft – Die re:publica in Berlin

Die digitale Gesellschaft trifft sich bei der re:publica
Die digitale Gesellschaft trifft sich bei der re:publica

Darum geht‘s: Berlin, Workshops, digitale Zukunft, sozialer Wandel

„Love out Loud“ heißt es vom 8. bis 10. Mai in Berlin. Nein, es geht nicht um eine Neuauflage der Loveparade, sondern um die re:publica. Hier trifft sich die digitale Gesellschaft zum Austausch, um in Vorträgen, Workshops und Diskussionen über Gegenwart und Zukunft zu debattieren.

Alle Freaks des Digitalen pilgern im Mai wieder nach Berlin, um bei der diesjährigen Ausgabe der re:publica das Gute in der Welt zu betonen, denn mit „Love out Loud“ will einer der Themenbereiche genau das befördern. Hier soll ein klares Statement gegen Hass und Gewalt, gegen Shitstorms und Fake News gesetzt werden. Die Veranstalter selbst sprechen von „organisierter Liebe“.

Und die Chancen dafür stehen nicht schlecht, wenn man mal einen kurzen Blick auf die zehnjährige Jubiläumsausgabe im letzten Jahr wirft. Nach offiziellen Angaben kamen 2016 mehr als 8000 Teilnehmer aus 60 Ländern zusammen, um sich über die digitale Gegenwart und Zukunft den Kopf zu zerbrechen. In diesem Jahr wird es zudem den Fokus „Meere und Ozeane“ geben, da dies das Motto des Wissenschaftsjahrs 2016/17 ist.

Sozialer Wandel – mit oder ohne Geld?

Einer der Workshops im aktuellen Programm trägt den reizvollen Titel „The Grammar of Money in Social Change: What’s broken and how we might fix it“. Hier wird dem Gedanken nachgegangen, dass Geld eben sozialen Wandel bedingen kann, aber genauso gut dafür eingesetzt werden kann, sozialen Wandel zu verhindern. Sind Profitdenken und Non-Profit-Ansätze unüberbrückbar voneinander getrennt? Wie kann es gelingen, soziale Unternehmen von Anfang an sinnvoll finanziell zu unterstützen?

Die Anzahl der Vorträge, Panels, Diskussionen und Workshops ist immens. Nerds können sich Networking für Introvertierte beibringen lassen, und Tierfreunde erfahren, wie man eine Kuh zum Journalisten macht.

Text: Rico Stehfest
Foto: Justin Farrelly

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