Dr. Marita Haibach liebt Kuba

Dr. Marita Haibach, Fundraiser-Magazin 1/2014

Dr. Marita Haibach

Dr. Marita Haibach ist seit 1991 als Fundraising-Beraterin, Autorin und Coach tätig. Sie ist Mitinitiatorin des MAJOR GIVING INSTITUTE, das seit 2013 eine Fortbildung zur Qualifizierung von Großspenden-Fundraiser/innen anbietet. Marita Haibach war entscheidend am Aufbau des Deutschen Fundraising Verbands und der European Fundraising Association beteiligt, gehört zu den Mitinitiatorinnen der Fundraising Akademie, der Stiftung Filia und des PECUNIA Erbinnen-Netzwerkes.
Auch mit ihren Büchern (darunter ihr „Handbuch Fundraising“, „Hochschul-Fundraising“ und „Frauen erben anders: Mutig mit Vermögen umgehen“) hat sie die Entwicklung des Berufsfelds Fundraising im deutschsprachigen Raum mitgeprägt. Gegenwärtig ist sie stellvertretende Vorsitzende der Stiftung CITOYEN, Stiftungsratsmitglied der Karin-Burmeister-Stiftung, Vorsitzende der VENRO-Schiedsstelle und Mitglied des Beirats des Deutschen Fundraising Verbands. Für ihr Engagement wurde sie 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 2010 mit dem Deutschen Fundraising Preis ausgezeichnet.
Dr. Marita Haibach ist außerdem als Musikmanagerin aktiv. Sie ist Inhaberin von DRUMPLOSION®, einem Anbieter interaktiver Trommelevents und managt die Auftritte, Events und Trommeltrainings ihres kubanischen Mannes, dem Perkussionisten Juan Carlos Núñez Hinojosa (JUANKA).

  1. Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Ein guter Tag beginnt …
    … mit einem Powerwalk in der Morgensonne bei uns in Wiesbaden-Biebrich am Rhein­ufer entlang.
  2. Was wollten Sie als Kind werden?
    Romanautorin und Olympiasiegerin im 100-Meter-Lauf.
  3. Was würden Sie als Unwort des Jahres vorschlagen?
    Mutti Merkel.
  4. Welches politische Projekt würden Sie gern beschleunigen?
    Die Verbesserung der amerikanisch-kubanischen Beziehungen, insbesondere die Aufhebung des US-Embargos gegen Kuba.
  5. Sie machen eine Zeitreise in das Jahr 1990. Was würden Sie dort tun?
    Ich würde Jura studieren und wäre eine der Wegbereiterinnen des Deutschen Vereins für Frauenstimmrecht.
  6. Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
    Ise Bosch, weil sie sich öffentlich als vermögende Erbin zu der damit verbundenen gesellschaftlichen Verantwortung und ihrem Engagement als Philanthropin bekennt und so zum Vorbild für viele vermögende Frauen geworden ist.
  7. Sie treffen den reichsten Menschen der Welt im Aufzug. Was sagen Sie ihm?
    Kennen Sie Havanna? Ich würde Ihnen gerne meine spannende Projektidee persönlich vorstellen. Hier ist meine Karte. Ich werde mich in Kürze einmal in Ihrem Büro melden, um einen Termin zu vereinbaren.
  8. Wer ist für Sie ein Held?
    Barack Obama: Er wehrt sich mit Stil, Hartnäckigkeit und Weitsicht dagegen, dass ihn das konservative Establishment in Politik, Administration, Wirtschaft und Gesellschaft in den USA ständig vorführt.
  9. Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
    Unser Zweitwohnsitz wird gerade gebaut: In Las Tunas auf Kuba, der Heimatstadt meines Mannes. Dort werde ich hoffentlich bald meine Kuba-Bücher schreiben und zudem im Winter intensiv Licht tanken können.
  10. Was tun Sie, wenn Sie nichts zu tun haben?
    Ich schmökere in einem Roman in der Badewanne.
  11. Worüber können Sie lachen?
    Wenn ich öffentlich singe (was mir in den letzten Jahren mehrfach passiert ist).
  12. Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
    Tippfehler.
  13. Was war früher besser?
    Es gab keine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit und so mehr Zeit für Muße.
  14. Was sollte über Sie im Lexikon stehen?
    Sie hat dazu beigetragen, dass Fundraising zu einem eigenständigen und anerkannten Berufsbild in Deutschland wurde und dadurch das Spendenaufkommen stark gesteigert werden konnte. Sie hat Frauen dazu ermutigt, durch ihr Engagement als Stifterinnen in der Gesellschaft sichtbar zu werden.
  15. Zum Abschluss vervollständigen Sie bitte diese Aussage: Eine Spende ist für mich …
    … ein bewusster Beitrag, die Welt in mir besonders am Herzen liegenden Bereichen zu verändern und zu verbessern.

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