16.03.2009

„Dass Fundraising in Deutschland besser und preiswerter wird …“

Christian Stehli, Sommer/2009

Christian Stehli (43) ist Geschäftsführer der stehli software dataworks GmbH. Auch bekannt als „das Rechenzentrum für Fundraiser“. Seit mehr als zehn Jahren entwickelt seine Firma ausschließlich Software und Dienstleistungen rund um das datenbankbasierte Fundraising und die intelligente adresstechnische Aufbereitung von Spendenmailings. Zahlreiche Veröffentlichungen im Chip Special Verlag, darunter auch ein 400 Seiten starkes Programmierhandbuch, untermauern sein Know-how in der Softwareentwicklung. Die programmtechnische Umsetzung der Spendenverwaltungssoftware fundraise plus kommt von ihm, ebenso wie die druckfertige Mailing-Aufbereitung und das Chaos Modul.

Stehli lebt in Marne/Nordsee. Er ist verheiratet und hat einen 15- und einen 8-jährigen Sohn. In seiner Freizeit übt er Klavier und verbringt viel Zeit mit seiner Frau und seinen Kindern.

christian@stehli.de

Was ist Ihr persönliches Lebensmotto?
„Jedem Tierchen sein Pläsierchen.“

Was wollten Sie als Kind werden?
Ich wäre als Kind gerne Tonmeister bei der Deutschen Grammofon Gesellschaft geworden. Da meine pianistischen Fähigkeiten leider nicht überragend waren, hätte es sicher für den Platz hinterm Mikrofon gereicht.

Was würden Sie für das Unwort des Jahres vorschlagen?
„Nachhaltig“. Mittlerweile wird alles und jedes als nachhaltig bezeichnet.

Welches politische Projekt würden Sie beschleunigt wissen wollen?
Wenn Politik und Gesellschaft endlich dafür sorgen würde, dass der Elternteil, der aus Gründen der Kindererziehung zu Hause bleiben möchte, gesellschaftlich und auch finanziell wie ein Arbeitnehmer inklusive Altersversorgung et cetera behandelt wird.

Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
Bei Orden denke ich immer an Kaiser Wilhelm. Und da das schon zu lange her ist, hab ich keine Antwort.

Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
Griechenland. Strand, Sonne, Salat.

Mit wem würden Sie gern einen Monat lang tauschen?
Naja, wenn ich dann auch einen Monat die Fähigkeiten der betreff enden Person hätte, würde ich gerne mit dem Pianisten Lang Lang tauschen. Endlich perfekt Klavier spielen!

Wie lautet Ihr Fundraising-Motto?
„Bittet, so wird euch gegeben, suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan,“ Matthäus 7,7.

Ihre Helden in der Geschichte?
Als großer Fan der griechischen Mythologie ist Herakles für mich ein echter Held. Ansonsten habe ich mit dem „Heldentum“ Probleme.

Ihre Helden in der Gegenwart?
Ich bewundere Menschen, die bestimmte Dinge viel besser können als ich.

Was würden Sie gern auch gegen den Willen einer Mehrheit durchsetzen?
Ich würde es sehr sinnvoll finden, wenn jeglicher Konsum von Alkohol erst ab der Volljährigkeit erlaubt wäre, so wie es für das Rauchen bereits gilt. Warum darf sich ein 16-Jähriger ins Koma saufen, aber nicht rauchen?

Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die Prozesse der Europäisierung und des stärker werdenden europäischen Zusammen halts und die damit verbundene Erweiterung des kulturellen Horizontes.

Worüber können Sie lachen?
Nicht über Mario Barth!

Wo hört auch bei Ihnen der Spaß auf?
Wenn der Gesetzgeber meint, seinen Bürgern alles vorschreiben zu müssen.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Fehler, die selten vorkommen, nicht den Kopf kosten und bei denen die Fehlerursache bis ins Detail erklärbar ist.

Was sollte einmal über Sie im Lexikon stehen?
Er trug maßgeblich dazu bei, dass das Fundraising in Deutschland besser und preiswerter wurde.

Die komplette Ausgabe finden Sie in unserem Archiv.

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