01.03.2009
„Gut vorbereitet sein und einen langen Atem haben“
Sven Schuhmacher, Frühjahr/2009
Sven Schumacher ist der Geschäftsführer der Foundation for Lutheran Child and Family Services in Indiana (USA) und Honorarkonsul für die Belange der BRD im Staat Indiana. Seit über zwanzig Jahren beschäftigt er sich intensiv mit vielfältigen Aufgaben im sozialen Bereich. Sein Arbeitsfeld reicht von Jugendhilfe über „Citizen Diplomacy“ bis hin zum Fundraising.
Schumacher studierte in Fulda Sozialpädagogik und machte an der Butler University in Indianapolis seinen Magister. 1997 erlangte er einen weiteren Magistergrad in Sozialverwaltung und Fundraising an der Indiana University SPEA/Center on Philanthropy. Für sein vielfältiges Engagement erhielt er 2004 den Bürgerpreis der Stadt Indianapolis und 2007 eine Auszeichnung des Staates Indiana für Freiwilligenarbeit. 2006 absolvierte er eine Ausbildung an der FBI Citizens’ Academy und wurde 2008 R. Tobias „Hoosier Fellow“ der Indiana University Kelley School of Business. Seit vielen Jahren tritt er als Referent bei nationalen und internationalen Tagungen zum Thema Fundraising auf.
www.lutheranfamily.org
Was ist Ihr persönliches Lebensmotto?
„Lewe un lewe losse“ (kölsch), „Leben und leben lassen“.
Was wollten Sie als Kind werden?
Kapitän.
Was würden Sie für das Unwort des Jahres vorschlagen?
Aus der Bankenkrise: „Toxic Assests“.
Welches politische Projekt würden Sie beschleunigt wissen wollen?
Reform des Gesundheitswesen in den Vereinigten Staaten.
Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
Den vielen unbekannten freiwilligen Helfern in den NGOs überall auf der Welt.
Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
Am Bodensee.
Mit wem würden Sie gern einen Monat lang tauschen?
Bill Gates.
Wie lautet Ihr Fundraising-Motto?
„Gut vorbereitet sein und einen langen Atem haben.“
Ihre Helden in der Geschichte?
Martin Luther, Martin Luther King, George Washington.
Ihre Helden in der Gegenwart?
US-Präsident Barack Obama.
Was würden Sie gern auch gegen den Willen einer Mehrheit durchsetzen?
Mehr Rechte und Hilfen für Kinder.
Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die Reformation.
Worüber können Sie lachen?
Hape Kerkeling.
Wo hört auch bei Ihnen der Spaß auf?
Bei Rassismus und ausländerfeindlichen Parolen.
Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Rechtschreibfehler und die Fehler, die ehrlich zugegeben werden.
Was sollte einmal über Sie im Lexikon stehen?
„Er setzte sich für die Rechte und Belange von Kindern ein.“



















