20.07.2011
„Vollgas – nicht alle Energie mit Konzepten und Strategien erschöpfen.“
Barbara Crole, Ausgabe 4/2011
Barbara Crole ist selbstständige Fundraising-Beraterin. Ihr umfassendes Know-how im Bereich Fundraising erwarb sie vor allem bei Auslandsaufenthalten in den USA. Die studierte Dolmetscherin arbeitete als Leiterin Fundraising in der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme. Danach war sie für viele gemeinnützige Organisationen in der Schweiz und Deutschland tätig. Barbara Crole ist Dozentin an den Fachhochschulen Zürich und Bern und Referentin im In- und Ausland. Zudem hat sie als Autorin verschiedene Fachbücher verfasst, unter anderem „Erfolgreiches Fundraising mit Direct Mail: Strategien, die Geld bringen!“ und „Erfolgreiches Fundraising – auch für kleine Organisationen“.
Im Jahr 1985 gründete sie ihr Beratungsbüro BC-Socialmarketing für große und kleinere gemeinnützige Organisationen.
www.bc-socialmarketing.ch
Was ist Ihr persönliches Lebensmotto?
Macht nichts – trotzdem.
Was wollten Sie als Kind werden?
Prinzessin.
Was würden Sie für das Unwort des Jahres vorschlagen?
Suboptimal.
Welches politische Projekt würden Sie beschleunigt wissen wollen?
Integration durch Bildung.
Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
Mit Orden habe ich Mühe.
Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
Rio – da ist richtig was los, verglichen mit der Schweiz.
Mit wem würden Sie gern einen Monat lang tauschen?
Mit einer Käserin auf der Alp.
Wie lautet Ihr Fundraising-Motto?
Vollgas – nicht alle Energie mit Konzepten und Strategien erschöpfen.
Ihre Helden in der Geschichte?
Heinrich der IV.
Ihre Helden in der Gegenwart?
Bill Gates – und alle Reichen der heutigen Zeit, die nicht alles ihren Kindern hinterlassen, sondern zurückgeben.
Was würden Sie gern auch gegen den Willen einer Mehrheit durchsetzen?
Ganztags-Schulen.
Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die der arabischen Länder, von unten von innen.
Worüber können Sie lachen?
Politiker.
Wann hört auch bei Ihnen der Spaß auf?
Politiker.
Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Die aus zu viel Enthusiasmus und Engagement gemacht werden.
Was sollte einmal über Sie im Lexikon stehen?
Sie hat viel genervt, aber einiges bewegt.



















