5. Ökumenischer Fundraisingtag
05.05.2012
Mit der Frage, wie Fundraising in Kirchen gelingen kann, beschäftigt sich der 5. Ökumenische Fundraisingtag am 5. Mai 2012 in Hannover. „Wir betrachten das Thema in diesem Jahr auch im Zusammenhang mit den großen Fragen der Gemeindeentwicklung“, erklärt Paul Dalby, stellvertretender Direktor des Evangelischen Medienzentrums, in dem das Fundraising der Evangelischen Landeskirche inzwischen angesiedelt ist. „Hinter der zwiespältigen Frage nach dem Geld steckt oft auch das zwiespältige Gefühl von einerseits erwünschter und andererseits erzwungener Veränderung. Wir sagen deshalb: Geld ist eine Folge, kein Grund“. Prof. Gerhard Wegner, Leiter des sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, fragt folgerichtig in seinem Vortrag „Kirchengemeinde reloaded“, ob Veränderungen die Lösung oder eher das Problem sind – und wie sich im ständigen Wechsel noch Verlässliches zeigt.
Insgesamt sieben Seminare zu Stiftungs- und Förderanträgen, Spendenbriefgestaltung, Datenbanken und vielem mehr, ein praxisorientierter Tagesworkshop zum Thema „Veränderungen gestalten, nicht Mängel verwalten!“ und die Möglichkeit zu einem Einzelcoaching erwarten die Teilnehmer. Unter anderem werden Alexa Gröner, fundraising 2.0, Martin Käthler, Evangelisches MedienServiceZentrum Hannover, und Susanne Reuter vom Zentrum für systemisches Fundraising ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben.
Veranstaltet wird der 5. Ökumenische Fundraisingtag vom Bistum Hildesheim und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, zum ersten Mal gemeinsam mit dem Erzbistum Hamburg.



















