13.000 Euro für Initiativen aus NRW

LBS Zukunftspreis 2014

Privates Engagement statt staatlicher Hilfe: Das ist das Motto beim LBS-Zukunftspreis. Vom Bürgerbus über Baumscheibenpatenschaften bis hin zu Kinder-Notinseln: "Viele dieser Ideen funktionieren nicht nur an einem Ort, sondern bieten auch anderswo Lösungsansätze", sagen Dr. Martina Oldengott von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und LBS-Vorstand Jörg Münning. Sie haben den LBS-Zukunftspreis für NRW gemeinsam ins Leben gerufen. Bis zum 15. August können sich Bürger-Initiativen und Projektgruppen um ein Preisgeld von insgesamt 13.000 Euro bewerben. Der Schwerpunkt bei der diesjährigen Preisvergabe lautet "Lebensqualität fördern".

Preisgeld und Beispiele

Mit den eingehenden Bewerbungen erstellen die Initiatoren auf der Webseite des Preises einen Pool von positiven Beispielen. Sie sollen zeigen, wie die Grenzen der Handlungs- und Leistungsfähigkeit des Staates überwunden werden können. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro, der zweite Preis mit 2.000 Euro, der dritte Preis mit 1.500 Euro und der vierte bis zehnte Preis sind mit je 1.000 Euro dotiert. 

Wer ein Projekt kennt, das sich für den Preis bewerben soll, kann es selbst vorschlagen und dessen Initiatoren mit ein wenig Glück zum Preisgeld verhelfen.

Bewertungskriterien

Die Einsendungen werden durch eine Jury bewertet, die sich aus Experten verschiedener sozialer Bereiche zusammensetzt. Sie bewerten die Einsendungen nach verschiedenen Qualitätskriterien sowie nach deren Akzeptanz vor Ort. Besonders gute Chancen haben demnach Projekte, die zu einer identifikation der Bürger mit ihrem Wohnort beitragen und die einen Impuls für das soziale Miteinander geben. Wichtig ist auch, dass sie auf andere Orte übertragbar sind.  Hier finden Sie alle Bewertungskriterien im Überblick.

Hier geht's zur Bewerbung.

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