Jeder Schritt zählt – Kampagne der UNO-Flüchtlingshilfe

Zwei Milliarden Kilometer: UNO-Flüchtlingswerk initiiert Kampagne für Geflüchtete
Jeder Kilometer zählt: Laufen für Flüchtlinge

Darum geht‘s: Fundraising, Spenden, UNO, Flüchtlingshilfe, Flüchtlingshilfswerk

Rund zwei Milliarden Kilometer müssen Geflüchtete insgesamt zurücklegen, bis sie in Sicherheit sind. Um Solidarität zu zeigen und auf diese enormen Anstrengungen aufmerksam zu machen, sollen weltweit Menschen durch Laufen, Joggen oder Radfahren viele Kilometer zurücklegen. Auch Spenden zugunsten Geflüchteter sollen bei der Kampagne eingenommen werden.

Steigende Temperaturen locken derzeit wieder mehr Jogger, Radfahrer und Spaziergänger auf die Straßen, in Parks und die Natur. Viele Tausend Kilometer kommen dabei zusammen. Mit der Kampagne „Zwei Milliarden Kilometer Richtung Schutz. Jeder Schritt zählt.“ der UNO-Flüchtlingshilfe kann man mit diesen Kilometern jetzt nicht nur sich selbst etwas Gutes tun, sondern auch Solidarität mit den mehr als 68 Millionen Flüchtlingen weltweit zeigen.

Weltweites Signal für Flüchtlinge

Hollywoodschauspieler und UNHCR-Sonderbotschafter Ben Stiller unterstützt die Kampagne ebenso wie das belgische Fußball-Nationalteam und die Bundesliga-Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Die gelaufenen Kilometer der „Werkself“ bis zum Saisonende tragen mit dazu bei, dass die zwei Milliarden Kilometer ein weltweites, starkes Signal der Solidarität mit Menschen auf der Flucht geben.

Zwei Milliarden Kilometer pro Jahr

Die Zahl ist unvorstellbar groß: 68,8 Millionen Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Asylsuchende sind weltweit unterwegs, um an einem sicheren Ort Schutz vor Krieg, Gewalt und Verfolgung zu finden. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat errechnet, dass Geflüchtete jährlich insgesamt etwa zwei Milliarden Kilometer zurücklegen, ehe sie in Sicherheit sind. So reisten syrische Flüchtlinge 2016 im Schnitt mehr als 240 Kilometer bis in die Türkei. Südsudanesische Flüchtlinge legten mehr als 640 Kilometer zurück, um Kenia zu erreichen, und Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar mussten etwa 80 Kilometer bis nach Bangladesch bewältigen.

Kampagne in 28 Ländern

Die Kampagne ruft Menschen dazu auf, durch Laufen, Joggen oder Radfahren Solidarität mit Geflüchteten zu zeigen. Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn, dazu: „Wir machen mit der Kampagne auf die enormen Anstrengungen aufmerksam, die Flüchtlinge auf sich nehmen, um sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen.“ Die Kampagne ist Teil einer globalen Bewegung, 28 Länder sind weltweit dabei, denn bis Mitte 2020 soll die Strecke von insgesamt zwei Milliarden Kilometern gemeinsam bewältigt worden sein.

Spenden erwünscht

Und auch wenn diese Kampagne in erster Linie ein Zeichen der Solidarität sein soll, sind Spenden ebenso möglich und auch nötig, um Geflüchteten Sicherheit und Schutz bieten zu können. Spenden-Aktionen, wie Firmenläufe oder gemeinsame Aktionen mit einem Sportverein, sind genauso möglich wie Einzelspenden.

Mitmachen über Website oder App

Mitmachen ist ganz einfach und über die Website möglich: Dort können die gelaufenen, geradelten oder geschwommenen Kilometer eintragen werden oder, wenn man Nutzerin bzw. Nutzer der Fitness-App von Fitbit oder Strava ist, kann man sich direkt mit der Website verbinden.

Text: PR
Foto: Pixabay/skeeze

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